Reiki praktisch
Diese Reiki-Geschichten, die ich selbst zum größten Teil in meiner Reiki-Praxis erlebt habe, können vielleicht auch dir helfen, wie du mit Hilfe von Reiki in Kontakt mit dir selbst und deinem Umfeld bleiben kannst.
Wie du gelassen dem Alltag begegnen und dabei ehrlich, authentisch und liebevoll leben kannst.
Die Illustrationen hat meine Tochter Janine Gray angefertigt, die seit ihrem 16. Lebensjahr in Reiki eingestimmt ist.
Eine Gänseblümchen-Geschichte
Diese Geschichte ist tatsächlich passiert. Ein lie-
ber Freund - Künstler und absoluter Naturliebha-
ber und seine etwas schrullige Vermieterin.
Er liebt seine Gänseblümchen über alles. Sie liebt kurzgeschorenen englischen Rasen. Mit Hilfe von
Reiki hat er es geschafft, sich in Freundschaft mit
ihr zu einigen.
Hast du auch einen Vermieter oder Nachbarn, mit
dem nicht so ganz einfach ist oder mit dem du so-
gar handfesten Ärger hast? Geh nicht gleich zum
Anwalt. Wenn du den 2. Grad hast, kannst du Rei-
ki in die Situation schicken und schauen, was pas-
siert.
Wenn du den 2. Grad noch nicht hast, leg dir dei-
ne Hände aufs Herzchakra und stell dir den "bösen
Nachbarn" als Kind vor. Mach dir bewusst, dass
hinter jedem noch so aggressiven Menschen ein
hilfloses, vernachlässigtes Kind steckt, das ver-
zweifelt nach Liebe schreit.
Nimm das Kind im Geiste in den
Arm und gib im deine ganze Liebe.
Wiederhole das Ganze über einen längeren
Zeitraum hinweg und schau, was passiert.
Urlaub mit Hindernissen
Auch diese Geschichte ist tatsächlich passiert.
Eine liebe Reikifreundin fährt mit ihrer Fami-
lie in Urlaub nach Italien. Papa stürzt so un-
glücklich, dass er nicht in er Lage ist, selbst
zurück zu fahren.
Nun ist guter Rat teuer. Meine Freundin ist
selbst so aufgeregt, dass sie sich die weite
Heimreise nicht wirklich zutraut.
Jetzt sind die Reikifreunde gefordert! Ein
Anruf nach Hause - ein Rundruf wird ge-
startet und die Freunde sind selbstverständ-
lich bereit, die Familie kräftig mit Reiki bei
ihrer Heimreise zu unterstützen.
"Ich war plötzlich ganz ruhig und gelassen",
meinte meine Freundin nach ihrer Heimkehr.
Na so was aber auch!
Reiki auf dem Lande
Astrid ist eine hübsche junge Frau, die in
ihrem Alltag als Ehefrau eines Landwirts
und zweifache Mutter ziemlich gefordert
ist.
Als sie eines Tages beim Reikiaustausch-
treffen erfährt, dass man mit Reiki auch
kranken Tieren wunderbar helfen kann,
horcht sie auf. "Eines unserer Mutter-
schweine wird und wird nicht trächtig",
meint sie ziemlich resigniert. "Ob man
da mit Reiki was machen kann? Der Tier-
arzt hat schon alles mögliche probiert."
"Warum denn nicht? Probier's doch ein-
fach mal aus!" Und mit viel Gelächter
stellen wir uns vor, wie Astrid ihr
Schwein mit Reiki behandelt.
Wochen später kommt sie erneut zum
Austauschtreffen. "Ob ihr's glaubt oder
nicht - es hat geklappt!", meint sie tri-
umphierend.
Da staunten wir alle sehr und am
meisten der Tierarzt.
Frohe Weihnachten
Weihnachten - das Fest der Liebe,
des Friedens
und der Gemeinschaft.
Das wünschen wir uns doch alle, stimmt's?
Oft haben wir aber ganz überzogene Erwartungen und gerade an Weihnachten brechen dann die unterdrückten Gefühle auf und es kommt dann meist anders als man wünscht. Dann ist mit einer kurzen Reikibehandlung mit Sicherheit kein Friede geschaffen. Aber hier eine kleine wahre Geschichte, wie man z.B. mit vorprogrammierten Konflikten umgehen könnte:
Es sind ca. vier Wochen vor Weihnachten. Ich treffe eine meiner Reikischüle- rinnen. Sie macht einen ziemlich bedrückten Einruck. "Was ist los?", frag ich sie. "Die Schwiegermutter kommt zu Weihnachten für eine Woche zu Besuch. Was das bedeutet weißt du ja."Ich weiß es. Permanente Kritik, Genörgel, Streit. Man kann ihr nichts recht machen. O je, denk ich mir. "Hast du schon mal versucht, Reiki auf die Situation zu schicken?
Aber so richtig täglich bis Weihnachten." "Nö, ob das bei der Person hilft?", meint sie ziemlich deprimiert.
Irgendwann nach Weihnachten treffe ich sie wieder."Na, wie war's?", frage ich. "Du wirst es nicht für möglich halten.", sagt sie begeistert, "Ich hab jeden Tag auf die Situation Reiki geschickt, weil ich solche Angst hatte, und stell dir vor! Die Schwiegermutter kommt, ist unmöglich wie immer, aber mich stört es kein bisschen. Ich ärgere mich nicht, bleibe gelassen und freundlich, und nach kurzer Zeit fängt sie plötzlich auch an, freundlich zu werden. Es war zum ersten Mal richtig schön an Weihnachten."
Tja, bei hartnäckigen Problemen
würde ich's unbedingt mit
"Ausdauer-Reiki" probieren.
Viel Erfolg!
Winterfreuden
Kennst du die Situation? Du hast es eilig und musst
zur Arbeit. Über Nacht hat es geschneit. Das Auto
ist mit einer dicken Schneeschicht überzogen, die Fensterscheiben und das Türschloss vereist.
"Gerade heute ärgere dich nicht.", flötet die Lieb-
ste vielleicht noch und setzt dem Ganzen damit
noch die Krone auf.
So schnell wie auf der Zeichnung ist das Problem
mit Sicherheit nicht aus der Welt geschafft. Aber
auch in solchen Situationen kann dir Reiki zu mehr Gelassenheit verhelfen. Eine Stunden am Abend,
z.B. wo du dir die Hände auflegst und den Tag
nochmal vorbeiziehen lässt.
Mach dir bewusst, Was hat mich
geärgert? Wodurch bin ich in Stress
geraten? Was ist zu tun? Wie kann
ich solchen Ärger vermeiden?
Danken für die Einsichten - für Reiki - für alles,
was mir der Tag Gutes gebracht hat. Dankbar
den Tag beenden. Vielleicht kannst du es so ein-
richten, 15 Minuten früher aufzustehen und den
Tag mit Reiki zu beginnen.
Begrüße freudig einen neuen
wundervollen Tag.
Sorgenmacheritis
Gehörst du etwa zu den Müttern, die ständig von
der inzwischen weit verbreiteten Krankheit "Sor-
genmacheritis" geplagt sind?
Die meinen, sie müssten ihr Kind auf alle erdenk-
liche Weise möglichst früh fördern, fördern, fördern?
Aus dem Kind soll schließlich mal was Ordentli-
ches werden! "Wir wollen schließlich nur dein
Bestes!" Die Zeiten sind schlecht, die Konkur-
renz ist groß.
Wenn du als Elternteil von ähnlichen Ängsten
geplagt wirst - halt inne und mach erst mal ne
Pause. Leg dir selbst die Hände auf oder lass
dich von deinem Freund oder einem Familien-
mitglied mit Reiki unterstützen. Mach dir be-
wusst: Dein Kind ist ein eigenständiges We-
sen mit eigenen Fähigkeiten und Stärken.
Nur ein glückliches Kind
ist letztendlich im
Leben erfolgreich.
Spür deine Angst, lass deine eigene Unsicherheit
ruhig zu. Je mehr du selbst ins Vertrauen kommst,
umso besser kannst du dein Kind mit Vertrauen
und Kraft unterstützen.
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